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Gruiten ist ein kleiner und beschaulicher Ort im Niederbergischen mit ca. 7.500 Einwohnern. Aber erst ´mal der Reihe nach:
Wir sprechen zunächst von Nordrhein-Westfalen.
Fahren wir gedanklich von Düsseldorf auf der A 46 nach Osten in Richtung Wuppertal. Der Anstieg zum Bergischen Land ist spürbar.


Anmerkung am Rande: Der Name "Bergisches Land" leitet sich übrigens nicht unmittelbar von den Bergen hier ab; dann müßte es nämlich "Bergiges Land" heißen. Nein, es leitet sich ab von den Adeligen "Derer von Berg" (Stammsitz "Schloß Burg" in Solingen-Burg). Deshalb: Bergisches Land.

Hier findet man häufig alte Fachwerkhäuser und Schieferfassaden. Charakteristisch für das Bergische Land sind Fachwerkhäuser mit leuchtend grünen Fensterläden und ebenso grünen Regenrinnen.

Weiter auf der A 46 in Richtung Osten. Hinter dem Hildener Kreuz,
wo die A 3 in Nord-Süd-Richtung kreuzt, kommen die Ausfahrten "Haan-West" (Nr. 29) und "Haan-Ost" (Nr. 30). Hier muss man raus.

Gruiten ist seit 1975 ein Stadtteil von Haan. Von 1894 bis 1975 war Gruiten mit den Orten Schöller (gehört heute zu Wuppertal) und Millrath (gehört heute zu Erkrath) eine selbständige Gemeinde oder "Bürger- meisterei" (mit der eigenen Postleitzahl 5601).

Bis dahin war die Gruitener Geschichte ziemlich wechselreich:

"Als im Bergischen Land die Ämter entstanden, wurde Gruiten etwa 1363 dem Amt Solingen zugeteilt, bis es 1689 der Herrschaft Schöller angeschlossen wurde. Bei der Neugestaltung der Verwaltungsgebeite durch Napoleon kam Gruiten 1809 zur Bürger- meisterei Haan, aus der dann am 1.4.1894 die Gemeinden Gruiten, Millrath, Hochdahl und Schöller abgetrennt wurden, die seit diesem Tag das Amt Gruiten bildeten."
Quelle:
Alte Burgen und Städte im Bergischen Land, Hrsg.: Horst-G. Hütten
Eigenverlag in Mettmann, 1985, Buch 65 von 300

Im wirtschaftlichen Mittelpunkt stand über Jahrhunderte der Kalkabbau. Der Betrieb in Gruiten wurde 1966 eingestellt. Die imposanten Industriebauten gibt es nur noch auf historischen Fotografien. Nur noch kleinere Gruben und Steinbrüche sowie die markante "Werkstraße" sind heute noch klar in der Landschaft zu erkennen, auch wenn sie inzwischen teilweise zurückgebaut und renaturiert wurde. Deutlicher Zeuge ist das heutige Naturschutzgebiet "Grube 7", das unmittelbar vor unserer Haustüre liegt.

Besonders zu nennen ist außerdem der historische Ortskern: Gruiten-Dorf. Hier gibt es viele liebevoll restaurierte Gebäude, von denen viele heute unter Denkmalschutz stehen. Stellvertretend genannt sein soll das „Haus am Quall“ für dessen Restaurierung damals ein eigener Förderverein gegründet wurde. Gruiten-Dorf sowie der Dorfanger bilden die Kulisse für das jährlich im August stattfindende Dorffest. Obwohl es an dem Wochenende traditionell regnet erfreut sich das Fest immer wieder großer Beliebtheit.

Der Name Gruiten hat viele verschiedene Schreibweisen durchgemacht, von Gruthene über Grucene, auch Grüten etc. bis Gruiten. Es ist anzunehmen, das der Name Gruiten auf Ursprung und Beschaffenheit der Bodenverhältnisse hinweist, z.B. auf Sand, Kies, Steingeröll und somit auch auf Kalk. Das genannte Haus am Quall zählt wohl zu den ältesten Bauernsiedlungen der Gegend. Es wurde bereits im Jahre 1155 als Hof "curtem in Grucena" erwähnt. Hier findet man auch den vermuteten Wortursprung von Gruiten wieder.

Wir wohnen auf der Osterholzer Straße 34, also zwischen Gruiten-Dorf und dem ausgedehnten Waldgebiet "Osterholz", das bereits zu Wuppertal-
Vohwinkel gehört.
Dies ist unser Haus.

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